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Datum/Zeit
Date(s) - 10/02/2016
9:00 - 16:00

Veranstaltungsort
Stadtverwaltung Luckau

Kategorien


Die selbsternannten „Reichsbürger“ oder „Selbstverwalter“ stellen für die kommunale Verwaltung in der Regel ein Problem dar, weil sie oftmals nicht zur Zahlung kommunaler Abgaben bereit sind. Sie negieren die Existenz der Bundesrepublik Deutschland und fühlen sich dieser nicht zugehörig. Nicht selten ist ihre Ideologie mit esoterischen, antisemitischen und rechtsextremistischen Inhalten versetzt. Auf Grund ihrer eingeübten Reichsbürgerargumentation, die auch massive Drohungen enthalten kann, stellen sie eine besondere Herausforderung für die behördliche Kommunikation dar.
Ziel des Workshops ist es, das Reichsbürgerphänomen umfassend zu beschreiben und auf seinen möglichen Krankheitsgrad hin zu hinterfragen. Die Teilnehmer sollen in die Lage versetzt werden, besser zu verstehen, wie Reichsbürger ihrer Psyche nach „ticken“. Davon abgeleitet werden den Teilnehmer kommunikative Strategien für eine gelingende zielorientierte Auseinandersetzung mit „Reichsbürgern“ empfohlen, die sich nach den Erfahrungen der Brandenburger Polizei bewährt haben.

Dozent:
Dipl.-Psych. Jan-Gerrit Keil, Kriminalpsychologe am Landeskriminalamt Brandenburg
Michael Hüllen, Ministerium des Innern und für Kommunales, Abteilung Verfassungsschutz

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„Reichsbürger“ zwischen Wahn und Rollenspiel